Podcast-Gespräch • Varnan Chandreswaran • Gefangen in der Opferrolle

Als Neurowissenschaftler, Psychologe und YouTuber befasst sich Varnan Chandreswaran mit kontroversen und emotional aufgeladenen Themen wie Wokeness, Mikroaggressionen, politische Korrektheit und Identitätspolitik. Stephan Angene spricht mit Varnan über dessen bemerkenswerte persönliche und wissenschaftliche Reise vom politischen Aktivismus bis zu seiner heutigen kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strömungen wie der Wokeness-Bewegung. Dabei kommen persönliche Erfahrungen ebenso zur Sprache wie empirische Forschungen und die Frage, warum bestimmte Narrative innerhalb der Wokeness-Bewegung problematisch sein können.

Buch: Varnan Chandreswaran: Gefangen in der Opferrolle – Warum Wokeness scheitert. Eulogia Verlag 2024.

15.11.2025|

Podcast-Gespräch • Susanne Schröter • Im Namen des Islam – Wie radikalislamische Gruppierungen unsere Gesellschaft bedrohen

»Die muslimische Welt befindet sich in einem Kulturkampf«, sagt die Islamkennerin Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie an der Frankfurter Goethe-Universität und Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums »Globaler Islam«. Mit ihr spricht Helmut Fink über das Erstarken des Islamismus weltweit, über den wachsenden Einfluss islamistischer Gruppen in Deutschland und das mangelnde Problembewusstsein von Politik und Gesellschaft.
So attestiert Schröter auch der Mehrheit in ihrem Fachgebiet einen naiven Exotismus, der sich zum Sprachrohr der Fundamentalisten mache und auch nicht vor Mobbing zurückschrecke. In diesem Zusammenhang kommt auch das Phänomen Wokeness zur Sprache, worunter sie die überzogene, selektive Sensibilität für bestimmte Opfergruppen versteht – etwa, wenn woke Aktivisten gemeinsam mit islamistischen Gruppen gegen Israel demonstrieren.

15.04.2024|

Podcast-Gespräch • Steve Ayan • Was man noch sagen darf

In unserer Gesellschaft herrscht eine vergiftete Debattenkultur, sagt Steve Ayan. Während einige Menschen sich über angebliche Redeverbote beschweren, kritisieren andere, dass durch bestimmte Formulierungen marginalisierte Gruppen aus dem Diskurs ausgeschlossen werden. Es entstehe ein angeheiztes Klima, in dem sich moralische Ansprüche und trotzige Provokationshaltungen unversöhnlich gegenüber stünden. Steve Ayan ist Psychologe, Buchautor und Redakteur der Zeitschrift Gehirn und Geist. »Was man noch sagen darf« heißt sein Essay, in dem er für mehr Gelassenheit in der Debatte plädiert. Mit Ayan unterhielt sich Dr. Rainer Rosenzweig, Leiter des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes, über die Wechselwirkungen zwischen Sprache und Denken, über Gruppenzugehörigkeiten und darüber, wie befreiend ein ironisches Verhältnis zum Tabu wirken kann.

15.10.2023|
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