Podcast-Gespräch • Juliane Bräuer • »›Ich weiß, was er fühlt‹? – Emotionen bei Hund und Mensch«

Dr. Juliane Bräuer ist Leiterin der Forschungsgruppe Hundestudien am Max-Planck-Institut für Geoanthropologie in Jena. Als Biologin und Psychologin verfügt sie über langjährige Erfahrung in der vergleichenden Kognitionsforschung. So untersucht sie in ihren Studien, wie Hunde denken, welche besonderen Fähigkeiten sie im Zusammenleben mit Menschen entwickelt haben und welche Rolle ihre außergewöhnlich gute Nase spielt.
Im Gespräch mit Jürgen Hübner vom Kortizes-Team geht es außerdem um die Frage, inwiefern Menschen das Verhalten und die Fähigkeiten von Hunden falsch einschätzen, und was das für unser Zusammenleben mit den Tieren bedeutet. Außerdem spricht Juliane Bräuer über die ethischen Konsequenzen, die sich aus der Wissenschaft für den Umgang mit unseren vierbeinigen Begleitern ergeben.

15.03.2026|

Podcast-Gespräch • Nico Büttner • Augenhöhe (11): politische Einstellung und Persönlichkeit

Welcher Zusammenhang besteht zwischen unseren Persönlichkeitsmerkmalen und unseren politischen Vorlieben? Lassen sich komplexe Charaktere wirklich anhand von nur fünf Merkmalen – der Big Five – abbilden? Kann man anhand unseres Persönlichkeitsprofils Unterschiede in der Bewertung von Migranten und Asylsuchenden ableiten? Darüber unterhielten sich Brigitte Winkelmann und Nico Büttner im Podcastgespräch. Nico Büttner ist Politikwissenschaftler und erforscht in Oxford im Rahmen seiner Doktorarbeit den Zusammenhang von Persönlichkeitseigenschaften und politischen Einstellungen.

Shownotes:
• Wer den Big Five-Test selbst machen möchte, findet ihn hier (in englischer Sprache)

15.09.2023|

Freigeist (39) • Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

Öffentliche Debatten und Diskussionen in den sozialen Medien erfordern das Einüben von Streitkultur. Unabdingbar dafür ist eine gemeinsame Basis, eine „kleinste gemeinsame Wirklichkeit“, wie es die Wissenschaftspublizistin Mai Thi Nguyen-Kim in ihrem gleichnamigen Buch nennt. Helmut Fink stellt den Band vor und nimmt dies zum Anlass, den Prozess von Erkenntnisgewinn durch Streitkultur im Wissenschaftsbetrieb zu betrachten. Weder Autorität noch Mehrheitsmeinung sollten dort den Ausschlag geben. Vielmehr gewinnt die Aussage mit den stärksten Belegen.

01.06.2021|
Nach oben