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Interviews
Podcast-Gespräch • Sascha Hohmann • Wo lässt es sich im Universum leben?
Fast 5000 Planeten in anderen Sternensystemen wurden inzwischen detektiert. Aber ist die Erde der einzige Planet, auf dem Leben möglich wäre? Kommt es dabei nur auf flüssiges Wasser und damit die Temperatur auf dem Planeten an oder gibt es noch andere Bedingungen, die Planet und Stern erfüllen müssen? Und warum sind die meisten bisher gefundenen Planeten dafür ziemlich ungeeignet? Über diese und andere Fragen sprach Konstantin Haubner vom Kortizes-Team mit Dr. Sascha Hohmann vom Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, IPN, Kiel.
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Podcast-Gespräch • Aleksandar Janjic • Was lebt? Die Grundfrage der (Astro-)Biologie
Der Astrobiologe Aleksandar Janjic von der TU München befasst sich in seinen Forschungen mit der Definition des Begriffs »Leben«. Im Gespräch mit dem Molekularbiologen und Kortizes-Mitarbeiter Franz Klebl erläutert er die Probleme herkömmlicher Ansätze und stellt einen eigenen, innovativen Vorschlag zur Diskussion.
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Podcast-Gespräch • Dirk Schulze-Makuch • Komplexes Leben im Universum
Prof. Dr. Dirk Schulze-Makuch (Technische Universität Berlin, Zentrum für Astronomie und Astrophysik, Astrobiology Research Group) im Gespräch mit Franz Klebl: Mit der Entdeckung von fast 5000 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems stellt sich die Frage, ob und wie häufig Leben auf anderen Planeten existiert, insbesondere auch komplexes Leben. Die Analyse dazu kann in der Cosmic-Zoo-Hypothese zusammengefasst werden, die besagt, dass wenn Leben auf einem Planeten entsteht und dieser Planet lange genug habitabel ist, sich letztendlich dort auch komplexes Leben entwickelt – nicht unbedingt Tiere und Pflanzen, aber Organismen, die ähnliche Funktionen und Fähigkeiten haben.
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Podcast-Gespräch • Prof. Dr. Ulrich Schreiber • Die erste Zelle – Neue Erkenntnisse über die Entstehung des Lebens
Während die Entstehung der Vielfalt der Organismen aus ersten einzelligen Vorläufern durch die biologische Evolution nachvollzogen und erklärt werden kann, ist das Zusammenwirken der molekularen Bausteine, die vor vier Milliarden Jahren zu ersten lebenden Zellen geführt haben, eine noch ungelöste Frage. Wo auf der Erde herrschten die optimalen Temperatur- und Druckverhältnisse für diese komplexen Vorgänge? Nach Ansicht von Ulrich Schreiber, Professor für Geologie an der Universität Duisburg-Essen, vollzog sich diese chemische Evolution in wassergefüllten Spalten, welche die junge Erdkruste durchzogen, und es ist ihm gelungen, Teile dieses Prozesses im Labor nachzustellen und damit experimentell zu überprüfen. Im Gespräch, das Kortizes-Teammitglied und Biologe Dr. Franz Klebl am Rande des Exoleben-Symposiums im April 2022 führte, stellt der Geologe sein Modell vor.
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