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»Freigeist«

Freigeist (42) • Helmut Fink im Gespräch mit Bodo Wartke

01.09.2021|

Humanismus – das schließt für den bekannten Klavierkabarettisten Bodo Wartke auch Werte aus den Religionen ein. Er kennt das Gemeinschaftsgefühl auf Kirchentagen, fordert jedoch in seinen Liedern ein Update der „heiligen Bücher“, prangert den Missbrauchskandal mit deutlichen Worten an und positioniert sich gegen die moralische Überheblichkeit mancher Kirchenfürsten.

In der aktuellen Folge seiner Hörkolumne wirft Helmut Fink gemeinsam mit dem Künstler einen kritischen Blick auf die Glaubensgemeinschaften und erörtert, auf welche Weise klassische Texte aus Religion, Weltliteratur und Naturwissenschaft in Gestalt zeitgemäßer Lieder ein breites Publikum erreichen können.

Freigeist (41) • Quo Vadis Catholica? • Hör-Kolumne von Helmut Fink

01.08.2021|

Missbrauchsskandal, Finanzskandal, Reformstau – Die katholischen Priester und Bischöfe stehen vor einem Berg von Problemen. Viele Gläubige sind unzufrieden mit »ihrer« Kirche, wünschen sich mehr Mitsprache und eine Abkehr von überholten Positionen zu Fragen wie Ehe, Zölibat oder Ökumene. Doch bei den Kirchenoberen stoßen sie auf taube Ohren. Warum diese Haltung tief im Selbstverständnis der Bischöfe verwurzelt ist, erläutert Helmut Fink in dieser Folge seiner Hörkolumne »Freigeist«.

Freigeist (40) • Humanistische Lebenseinstellung • Helmut Fink im Gespräch mit Eva Witten

01.07.2021|

Die Humanistin und Künstlerin Eva Witten hat den »Düsseldorfer Aufklärungsdienst« (DA!) mitbegründet, der die Kulturszene der Landeshauptstadt seit über zehn Jahren mit Aktionen und Vorträgen zu wissenschaftlichen und säkularen Themen bereichert. In dieser Folge der Hörkolumne »Freigeist« unterhält sich Helmut Fink mit ihr über die Rolle von wissenschaftlichen Erkenntnissen als Voraussetzung für weltanschauliche Aufklärung und darüber, wie der DA! diesen Inhalten mit künstlerischem Knowhow die gebührende Aufmerksamkeit verschafft.

Freigeist (39) • Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

01.06.2021|

Öffentliche Debatten und Diskussionen in den sozialen Medien erfordern das Einüben von Streitkultur. Unabdingbar dafür ist eine gemeinsame Basis, eine „kleinste gemeinsame Wirklichkeit“, wie es die Wissenschaftspublizistin Mai Thi Nguyen-Kim in ihrem gleichnamigen Buch nennt. Helmut Fink stellt den Band vor und nimmt dies zum Anlass, den Prozess von Erkenntnisgewinn durch Streitkultur im Wissenschaftsbetrieb zu betrachten. Weder Autorität noch Mehrheitsmeinung sollten dort den Ausschlag geben. Vielmehr gewinnt die Aussage mit den stärksten Belegen.